Ökumenische Exerzitien im Alltag in der Fastenzeit „Ohne Plan von Gott“

Exerzitien sind geistliche Übungen. Ich lasse mich für vier Wochen auf einen spirituellen Übungsweg ein. Und das nicht, indem ich mich in ein Kloster zurückziehe, sondern mitten in meinem Alltag und unter den üblichen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Eine spannende Erfahrung, die den Blick weiten kann, auf Ostern hin.
So ungewöhnlich, ja irritierend der Titel klingen mag, so führt er doch mitten hinein in das Denken und Empfinden von Madeleine Delbrêl (1904–1964), der „Mystikerin des Alltags“, und verweist auf ihre besondere Art der Spiritualität. Die Französin lebte ihren Glauben wie ein tägliches Abenteuer. Gott ist und bleibt Geheimnis für sie, unbegreiflich und unfassbar. Und doch kann sie ihm begegnen – mitten im Alltag. Daher ihr Tipp: „Geht hinaus in euren Tag ohne vorgefasste Ideen und vorausgeahntes Ermatten, ohne Absicht mit Gott, ohne Bescheidwissen über ihn, ohne Begeisterung, ohne Bibliothek, brecht auf, ihm zu begegnen.“ Genau darum geht es auch bei Exerzitien im Alltag.


Konkret so läuft es: Vier Wochen lang nehmen sich die Teilnehmenden täglich ca. 15 bis 30 Minuten bewusst Zeit für Stille und Gebet; Im Heft gibt es biblische Impulse und Anregungen: Einführung und Grundgedanken, Schritten für jeden Tag, Gebeten und Liedern, Kosten 9 Euro.
Für diejenige, die noch diese Erfahrung vertiefen möchten findet einmal wöchentlich ein Austausch in einer Gruppe in Harburg statt.


Eine Gruppe donnerstags (am 22. Februar, 8. März, 15 März, 22 März) um 14.30 -16 Uhr ;
oder eine Gruppe mittwochs (7., 14., 21. und 28. März) um 19.30-21 Uhr
Auskünfte und Anmeldung bei Sr Claire-Cécile : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!