Sakrament der Versöhnung

Gottes Nähe in Schuld und Versagen - Versöhnung


Der Ruf zu Umkehr, Versöhnung und Vergebung und diesem Ruf zu folgen, gehören in die Mitte der biblischen Botschaft.


Trotz zahlreicher Erkenntnisse und Erklärungsversuche tun sich Menschen schwer im Umgang mit Schuld und Versagen. Sie erfahren: Keiner kann vor der Schuld fliehen und keiner kann sich selbst vergeben.


Wir spüren jedoch oft genug, dass es bei allem guten Willen nicht gelingt, mit uns selbst ins Reine zu kommen und dass wir Hilfe brauchen. Dort wo wir dies feststellen und schuldig an Gott und unseren Mitmenschen werden, genau dort kommt uns Gott mit seiner Hilfe, mit seinem Erbarmen und seiner Liebe entgegen.


Im Licht von Gottes Weisungen erforschen wir unser Gewissen, erkennen, wo wir falsch gehandelt haben, wir bereuen unser Versagen und unsere Schuld, wir nehmen uns vor, uns zu ändern und umzukehren.
Genau hier sagt uns dann Christus in Person der Priesters die Vergebung unserer Sünden und Schuld zu. Es ist die Liebe Gottes, die uns diese Vergebung schenkt. Und es ist Seine Liebe, die uns einen Neuanfang verheißt. Dieses Wort von Vergebung, Versöhnung und Neuanfang können wir uns nicht selber sagen, dieses Wort sagt uns jemand anderes zu.


So können wir im Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit und Liebe unser Leben wieder neu an der Botschaft Jesu ausrichten und ihm nachfolgen. Es ist für Christen eine lebenslange Herausforderung und Aufgabe, sich auf den Weg der Nachfolge Jesu zu begeben und diesen Weg immer neu zu suchen.


Bibelstellen: Joh 7, 53- 8, 11; Mt 26, 70-75; Lk 23, 39-43; Lk 15, 11-32

Das Sakrament der Versöhnung empfängt man in der Beichte.
 

Die Beichtzeiten können Sie dem Pfarrbrief entnehmen oder Sie finden diese auf unserer Homepage unter der Rubrik "Gottesdienste".